Neutitschein (Nový Jičín)

Neutitschein (Nový Jičín) ist eine historische Stadt im Nordosten Mährens, die besonders für ihren nahezu quadratischen Marktplatz, die geschlossenen Laubengänge und ihre lange Tradition der Hutmacherei bekannt ist. Das denkmalgeschützte Zentrum lässt sich bequem zu Fuß erkunden und verbindet Renaissancehäuser, Kirchen, Museen und ruhige Gassen auf engem Raum. Gleichzeitig ist Neutitschein ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in die Beskiden und zu weiteren sehenswerten Orten in Mährisch-Schlesien.

Sehenswürdigkeiten in Neutitschein

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören der Masaryk-Platz (Masarykovo náměstí), die Alte Post (Stará pošta), das Laudon-Haus (Laudonův dům) und das Žerotín-Schloss (Žerotínský zámek). Ergänzt wird das historische Stadtbild durch Kirchen, Bürgerhäuser und Reste der ehemaligen Stadtbefestigung.

Der Masaryk-Platz und die Altstadt

Der Masaryk-Platz bildet das Herz von Neutitschein. Historische Häuser mit umlaufenden Laubengängen umgeben den fast quadratischen Platz und schaffen ein besonders geschlossenes Stadtbild. Unter den Arkaden befinden sich Cafés, Geschäfte und Zugänge zu den angrenzenden Gassen.

Die Stadt der Hüte

Neutitschein besitzt eine jahrhundertealte Tradition der Hutmacherei. Im Laudon-Haus kannst du mehr über die Herstellung von Hüten, die Entwicklung des Handwerks und die Bedeutung der örtlichen Hutindustrie erfahren. Die interaktive Ausstellung gehört zu den bekanntesten touristischen Angeboten der Stadt.

Geschichte und Museen

Das Museum der Region Neutitschein befindet sich im Žerotín-Schloss nahe dem Hauptplatz. Seine Ausstellungen beschäftigen sich mit der Geschichte der Stadt, der regionalen Kultur und der Entwicklung der Hutmode. Weitere historische Gebäude erzählen von der wirtschaftlichen Bedeutung Neutitscheins und seiner Lage an alten Handelswegen.

Natur und Wandern

Südlich der Stadt erhebt sich der Svinec, ein beliebtes Ziel für Wanderungen und Spaziergänge. Von Neutitschein führen Wege in die umliegende Hügellandschaft, nach Alt Titschein (Starý Jičín) und weiter in Richtung der Beskiden.

Ausflüge rund um Neutitschein

Zu den lohnenden Ausflugszielen gehören Stramberg (Štramberk) mit seinem Burgturm, Nesselsdorf (Kopřivnice) mit den Tatra-Museen, Freiberg in Mähren (Příbor), das Schloss Kunewald (Zámek Kunín) und die Burgruine Alt Titschein. Dadurch eignet sich Neutitschein auch gut als Ausgangspunkt für mehrere Tage in der Region.


Sehenswürdigkeiten und historische Altstadt

  • Masaryk-Platz (Masarykovo náměstí)
  • Laubengänge am Masaryk-Platz
  • Alte Post (Stará pošta)
  • Laudon-Haus (Laudonův dům)
  • Rathaus von Neutitschein

Kirchen und historische Bauwerke

  • Mariä-Himmelfahrt-Kirche (Kostel Nanebevzetí Panny Marie)
  • Dreifaltigkeitskirche (Kostel Nejsvětější Trojice)
  • Spanische Kapelle (Španělská kaple)
  • Bastion und ehemalige Stadtbefestigung
  • Neutitscheiner Ringallee

Hüte, Museen und Stadtgeschichte

  • Žerotín-Schloss (Žerotínský zámek)
  • Museum der Region Neutitschein (Muzeum Novojičínska)
  • Hutausstellung im Laudon-Haus
  • Geschichte der Neutitscheiner Hutmacherei
  • Hutfabrik Tonak

Spaziergänge, Architektur und Natur

  • Architekturrundgang durch Neutitschein
  • Historische Bürgerhäuser der Altstadt
  • Hückel-Villen
  • Wanderung auf den Svinec
  • Spazierwege entlang der Jičínka

Ausflüge rund um Neutitschein

  • Alt Titschein und Burgruine (Starý Jičín)
  • Stramberg und Burgturm Trúba (Štramberk)
  • Nesselsdorf und Tatra-Museen (Kopřivnice)
  • Freiberg in Mähren (Příbor)
  • Schloss Kunewald (Zámek Kunín)

Aufenthalt und Reiseplanung

  • Anreise nach Neutitschein
  • Parken in Neutitschein
  • Neutitschein an einem Tag
  • Neutitschein mit Kindern
  • Wandern und Radfahren rund um Neutitschein

Neutitschein entdecken: Lerne die Stadt kennen

Neutitschein (Nový Jičín) gehört zu den sehenswertesten historischen Städten im Nordosten Mährens. Die Stadt liegt in der Region Mährisch-Schlesien am Rand der Mährischen Pforte und unweit der Beskiden. Ihr touristischer Mittelpunkt ist der fast quadratische Masaryk-Platz (Masarykovo náměstí), den historische Bürgerhäuser mit durchgehenden Laubengängen umgeben. Renaissancebauten, Kirchen, ein Schloss und die lange Tradition der Hutmacherei verleihen Neutitschein einen unverwechselbaren Charakter.

Das historische Zentrum ist kompakt und lässt sich bequem zu Fuß erkunden. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen nur wenige Schritte voneinander entfernt, sodass sich Neutitschein gut für einen Tagesausflug eignet. Gleichzeitig ist die Stadt ein geeigneter Ausgangspunkt für Wanderungen und Ausflüge nach Stramberg (Štramberk), Alt Titschein (Starý Jičín), Nesselsdorf (Kopřivnice), Freiberg in Mähren (Příbor) und in die umliegende Hügellandschaft.

Historische Stadt zwischen Handelswegen und Beskiden

Neutitschein entstand vermutlich in den 1280er-Jahren an einer Kreuzung wichtiger Handelswege. Diese verbanden Schlesien und Polen mit Böhmen, Mähren und Ungarn. Der regelmäßige Stadtgrundriss deutet darauf hin, dass der Ort planmäßig als wirtschaftliches Zentrum der Herrschaft Alt Titschein angelegt wurde. Die erste erhaltene schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1313, als König Johann von Luxemburg der Stadt das Recht zur Erhebung von Zöllen bestätigte.

Über mehrere Jahrhunderte entwickelte sich Neutitschein zu einer wohlhabenden Handels- und Handwerkerstadt. Zunächst spielte die Tuchherstellung eine wichtige Rolle. Später prägten Textilfabriken und vor allem die Hutindustrie das wirtschaftliche Leben. Zugleich hinterließen unterschiedliche Besitzer, Stadtbrände, Kriege und politische Veränderungen sichtbare Spuren im Stadtbild.

Besonders einflussreich waren die Herren von Žerotín, die Neutitschein zwischen 1500 und 1558 besaßen. Unter ihrer Herrschaft wurde die mittelalterliche Festung zu einem repräsentativen Renaissanceschloss umgebaut. Nach dem verheerenden Stadtbrand von 1503 entstanden am Hauptplatz zunehmend steinerne Bürgerhäuser mit Laubengängen. Diese Gebäude bilden noch heute den architektonischen Kern der Altstadt.

Das historische Zentrum steht als städtisches Denkmalreservat unter besonderem Schutz. Im Jahr 2001 erhielt Neutitschein den landesweiten Titel „Historische Stadt des Jahres“. Die Auszeichnung würdigte den Erhalt und die Erneuerung des wertvollen Stadtbildes.

Der Masaryk-Platz als Herz von Neutitschein

Der Masaryk-Platz (Masarykovo náměstí) ist der natürliche Ausgangspunkt für einen Stadtrundgang. Seine nahezu quadratische Form geht auf die mittelalterliche Stadtplanung zurück. Rund um den Platz stehen dicht aneinandergereihte Bürgerhäuser, deren Arkaden einen fast vollständig überdachten Rundgang ermöglichen.

Unter den Laubengängen befinden sich Geschäfte, Cafés und Zugänge zu den angrenzenden Gassen. Dadurch ist der Platz nicht nur ein historisches Denkmal, sondern weiterhin der lebendige Mittelpunkt der Stadt. Besonders eindrucksvoll ist das Zusammenspiel der unterschiedlich gestalteten Fassaden. Renaissance, Barock, Klassizismus und Historismus sind hier auf engem Raum vertreten.

Zu den auffälligen Bauwerken gehört das Rathaus, das sich in die Häuserzeile des Platzes einfügt. Bereits 1501 überließen die Herren von Žerotín der Stadt ein Gebäude zur Einrichtung eines Rathauses. Der heutige Turm mit Uhr und Glockenspiel prägt gemeinsam mit den Kirchtürmen die Silhouette der Altstadt.

Auf dem Platz stehen außerdem historische Skulpturen und die moderne Zeitfontäne. Sie machen sichtbar, wie sich Neutitschein von einer mittelalterlichen Marktstadt zu einem heutigen regionalen Zentrum entwickelt hat. Für einen ersten Eindruck lohnt es sich, den Platz sowohl durch seine Mitte als auch einmal vollständig unter den Arkaden zu umrunden.

Die Alte Post als Renaissancejuwel

Die Alte Post (Stará pošta) gehört zu den bekanntesten Einzelgebäuden Neutitscheins. Das repräsentative Renaissancehaus wurde 1563 für den damaligen Bürgermeister Ondřej Řepa errichtet. Seine beiden übereinanderliegenden Arkadenloggien unterscheiden es deutlich von den benachbarten Bürgerhäusern und erinnern an italienische Renaissancearchitektur.

Zwischen 1787 und 1852 befand sich in dem Gebäude eine erbliche Poststation. Zu ihren Gästen gehörten der russische Feldherr Alexander Suworow und Zar Alexander I. Heute wird die Alte Post für kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt.

Das Gebäude ist eines der besten Beispiele dafür, wie wohlhabend Neutitschein während der frühen Neuzeit war. Gleichzeitig bildet es gemeinsam mit den Arkadenhäusern und dem Rathaus eines der beliebtesten Motive des Hauptplatzes.

Das Laudon-Haus und die Stadt der Hüte

Neutitschein trägt den Beinamen „Stadt der Hüte“. Die Tradition der örtlichen Hutmacherei reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich daraus eine bedeutende Industrie, die weit über die Region hinaus bekannt wurde. Die Verbindung zwischen Stadt und Hutproduktion ist bis heute ein zentraler Bestandteil der örtlichen Identität.

Das wichtigste Besucherangebot zu diesem Thema befindet sich im Laudon-Haus (Laudonův dům) direkt am Masaryk-Platz. Die interaktive Hutausstellung erklärt, wie aus dem Ausgangsmaterial ein geformter, gefärbter und verzierter Hut entsteht. Besucher können verschiedene Arbeitsschritte kennenlernen, Kopfbedeckungen ausprobieren und in einem kreativen Bereich eigene Entwürfe gestalten. Die Ausstellung eignet sich dadurch auch für Familien mit Kindern.

Das Gebäude ist nach dem österreichischen Feldmarschall Ernst Gideon von Laudon benannt. Er starb 1790 während eines Aufenthalts in diesem Haus. Eine Büste und eine Gedenktafel an der Fassade erinnern an ihn. Im Inneren beschäftigt sich eine weitere Ausstellung mit seinem Leben und der Militärgeschichte des 18. Jahrhunderts. Seit 2011 beherbergt das Laudon-Haus zudem das Besucher- und Informationszentrum der Stadt.

Das Žerotín-Schloss und das Regionalmuseum

Nur wenige Schritte vom Masaryk-Platz entfernt steht das Žerotín-Schloss (Žerotínský zámek). Seine Ursprünge liegen in einem befestigten Herrenhaus aus dem späten 14. Jahrhundert. Später kamen ein spätgotischer Palast, frührenaissancezeitliche Gebäudeteile und weitere Wirtschaftsräume hinzu. Die umfangreichste Umgestaltung erfolgte zwischen 1539 und 1541 unter Bedřich von Žerotín und Libuše von Lomnice.

Nachdem die Familie Žerotín die Stadt 1558 verlassen hatte, verlor das Schloss seine Funktion als Adelssitz. Es wurde anschließend überwiegend für Verwaltungs- und Wirtschaftszwecke genutzt. Heute befindet sich darin das Museum der Region Neutitschein (Muzeum Novojičínska).

Die Ausstellungen vermitteln einen Überblick über die Geschichte Neutitscheins, die regionale Kunst und die Entwicklung der Hutmode. Historische Kopfbedeckungen ergänzen die stärker auf den Herstellungsprozess ausgerichtete Ausstellung im Laudon-Haus. Dadurch lohnt sich der Besuch beider Einrichtungen, wenn du dich ausführlicher mit der Hutstadt und ihrer Geschichte beschäftigen möchtest.

Kirchen und stille Ecken der Altstadt

Die wichtigste Kirche Neutitscheins ist die Mariä-Himmelfahrt-Kirche (Kostel Nanebevzetí Panny Marie). Der monumentale Barockbau entstand zwischen 1729 und 1732. Im Inneren sind barocke Altäre, Skulpturen, geschnitzte Kirchenbänke, Beichtstühle und eine große klassizistische Orgel erhalten.

Die Kirche steht etwas abseits des offenen Hauptplatzes in einem ruhigeren Bereich der Altstadt. Rund um den Kirchenplatz und in den angrenzenden Gassen zeigt sich Neutitschein von seiner stilleren Seite. Schmale Grundstücke, historische Häuser und kleine Durchgänge erinnern an den mittelalterlichen Stadtgrundriss.

Zu den weiteren Sakralbauten gehören die Dreifaltigkeitskirche (Kostel Nejsvětější Trojice) und die Spanische Kapelle (Španělská kaple). Der Überlieferung zufolge steht die Spanische Kapelle über einem Gemeinschaftsgrab kaiserlicher Soldaten, die 1621 während der Kämpfe um Neutitschein ums Leben kamen. Da ein großer Teil der Soldaten aus dem damals spanisch beherrschten Königreich Neapel stammte, setzte sich der Name Spanische Kapelle durch.

Von der mittelalterlichen Stadtbefestigung sind nur einzelne Reste erhalten. Eine Bastion und Überbleibsel des früheren Mauerrings lassen jedoch erkennen, dass das historische Zentrum einst vollständig geschützt war.

Architektur außerhalb des mittelalterlichen Zentrums

Neutitschein besitzt nicht nur Renaissance- und Barockarchitektur. Ab 1879 entstand rund um die Altstadt eine Ringallee, die von der Wiener Ringstraße beeinflusst war. Entlang des geplanten Boulevards wurden repräsentative Schulen, Verwaltungsgebäude, Wohnhäuser und Villen im Stil des Historismus, der Neorenaissance und des Jugendstils errichtet. Der Ring wurde zwar nie vollständig fertiggestellt, bildet aber einen sehenswerten Übergang zwischen Altstadt und neueren Vierteln.

Besonders interessant sind die Hückel-Villen. Das Ensemble umfasst vier Gebäude, die mit der Unternehmerfamilie Hückel und der Entwicklung der Neutitscheiner Hutindustrie verbunden sind. Die Villen von August und Johann Hückel wurden zwischen 1880 und 1882 nach Entwürfen des Wiener Architekten Otto Thienemann als spiegelbildliches Paar mit markanten Ecktürmen erbaut.

Die Villen liegen in einem parkartigen Gelände und verdeutlichen den wirtschaftlichen Aufstieg der Industriestadt. Ein Architekturspaziergang von der Altstadt über die Ringallee zu den Hückel-Villen ergänzt den klassischen Rundgang durch das historische Zentrum.

Spaziergänge und Wandern am Svinec

Südlich von Neutitschein erhebt sich der 547 Meter hohe Svinec. Der bewaldete Hügel ist eine der wichtigsten natürlichen Landmarken der Umgebung. Von offenen Stellen bieten sich weite Ausblicke über die Mährische Pforte, zur Burgruine Alt Titschein und in Richtung Oderberge. Bei klarer Sicht reicht das Panorama weit über die unmittelbare Region hinaus.

Auf dem Gipfelbereich liegt das gleichnamige Naturschutzgebiet mit Wäldern, Wiesen und geschützten Pflanzenarten. In der Nähe des Gipfels steht ein steinernes Kreuz aus dem Jahr 1882. Am Fuß des Hügels entspringt die kalkhaltige Quelle Oční studánka, neben der eine kleine Marienkapelle errichtet wurde.

Der Svinec eignet sich für einen längeren Spaziergang oder eine Wanderung im Anschluss an die Stadtbesichtigung. Anspruchsvollere Touren lassen sich mit Alt Titschein und seiner Burgruine verbinden. Damit bietet Neutitschein eine angenehme Mischung aus Kultur, Architektur und Natur.

Ausflüge rund um Neutitschein

Zu den schönsten Ausflugszielen in der Nähe gehört Stramberg (Štramberk). Die kleine Stadt ist für ihre historischen Häuser, verwinkelten Gassen und den weithin sichtbaren Burgturm Trúba bekannt. Direkt daneben liegt Nesselsdorf (Kopřivnice), dessen Tatra-Museen die Geschichte des traditionsreichen Fahrzeugherstellers präsentieren.

In Alt Titschein (Starý Jičín) erhebt sich eine Burgruine über der Mährischen Pforte. Der Burgberg ist von weitem sichtbar und lässt sich gut mit einer Wanderung über den Svinec kombinieren. Schlossfreunde können das Barockschloss Kunewald (Zámek Kunín) besuchen.

Weitere Ziele sind Freiberg in Mähren (Příbor), der Geburtsort Sigmund Freuds, sowie das Landschaftsschutzgebiet Odertal (Poodří) mit Teichen, Feuchtwiesen und ruhigen Radwegen. Durch diese Vielfalt eignet sich Neutitschein auch als Standort für einen mehrtägigen Aufenthalt im Westen der Region Mährisch-Schlesien.

Wie viel Zeit solltest du für Neutitschein einplanen?

Für einen Rundgang über den Masaryk-Platz, die Alte Post, das Laudon-Haus, das Žerotín-Schloss und die wichtigsten Gassen der Altstadt solltest du mindestens einen halben Tag einplanen. Möchtest du beide Hutausstellungen besuchen, die Kirchen ansehen und die Architektur entlang der Ringallee entdecken, ist ein ganzer Tag empfehlenswert.

Zwei Tage lohnen sich, wenn du zusätzlich auf den Svinec wandern oder einen Ausflug nach Stramberg, Nesselsdorf, Alt Titschein oder Kunewald unternehmen möchtest. Die kurzen Wege im Zentrum machen Neutitschein zugleich zu einem angenehmen Reiseziel für Besucher, die historische Städte ohne ein dichtes Besichtigungsprogramm kennenlernen möchten.

Kurzinfos

  • Deutscher Name: Neutitschein
  • Tschechischer Name: Nový Jičín
  • Region: Mährisch-Schlesien (Moravskoslezský kraj)
  • Historische Landschaft: Mähren
  • Wahrscheinliche Gründung: In den 1280er-Jahren
  • Erste schriftliche Erwähnung: 1313
  • Bekanntestes Wahrzeichen: Masaryk-Platz (Masarykovo náměstí) mit seinen Laubengängen
  • Bedeutende Bauwerke: Alte Post, Laudon-Haus und Žerotín-Schloss
  • Besondere Tradition: Hutmacherei seit dem 16. Jahrhundert
  • Schutzstatus: Städtisches Denkmalreservat
  • Besondere Auszeichnung: Historische Stadt des Jahres 2001
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: Ein Tag, mit Wanderung oder Ausflügen zwei Tage
  • Geeignet für: Kulturreisende, Architekturfans, Familien und Wanderer
  • Nahe Ausflugsziele: Stramberg, Nesselsdorf, Freiberg in Mähren, Alt Titschein, Kunewald und das Odertal