Hohenstadt (Zábřeh)

Hohenstadt (Zábřeh) liegt im Norden Mährens am Übergang zwischen der Hanna-Ebene und dem Vorland des Altvatergebirges. Die Stadt an der Mährischen Sasau verbindet einen überschaubaren historischen Mittelpunkt mit regionaler Geschichte, kleinen Museen und einer grünen Umgebung. Durch den gut angebundenen Bahnhof eignet sich Hohenstadt auch als Ausgangspunkt für Ausflüge nach Mährisch Schönberg, in das Altvatergebirge und zu weiteren Zielen im Olmützer Kreis.

Sehenswürdigkeiten im Stadtzentrum

Der Masarykplatz bildet den historischen Mittelpunkt von Hohenstadt. Rund um den Platz befinden sich das Schloss Hohenstadt, die Bartholomäuskirche, historische Bürgerhäuser, eine Mariensäule und ein steinerner Brunnen. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen nah beieinander und lassen sich gut bei einem kurzen Stadtrundgang entdecken.

Geschichte und Museen

Hohenstadt wurde bereits im 13. Jahrhundert schriftlich erwähnt und entwickelte sich unter verschiedenen Adelsfamilien zu einem regionalen Herrschafts- und Wirtschaftszentrum. Im Haus unter den Lauben befindet sich heute das Museum Hohenstadt, das die Geschichte der Stadt, das frühere Alltagsleben und ausgewählte Persönlichkeiten vorstellt.

Jan „Eskimo“ Welzl

Der bekannteste Sohn der Stadt ist Jan „Eskimo“ Welzl. Der Abenteurer und Reisende verbrachte viele Jahre in Sibirien und in den arktischen Gebieten Nordamerikas. Eine Ausstellung im Museum, eine Statue am Bahnhof und der Welzl-Lehrpfad erinnern an seine ungewöhnliche Lebensgeschichte.

Wandern, Radfahren und Natur

Die Umgebung von Hohenstadt ist von Flusstälern, Wäldern und sanften Hügeln geprägt. Wanderwege führen entlang der Mährischen Sasau, zum Aussichtspunkt Humenec und zum Stausee Nemile. Radfahrer können regionale Routen nutzen oder die Mountainbike-Strecken der Hei.Nice Trails erkunden.

Ausflüge rund um Hohenstadt

Zu den beliebten Ausflugszielen in der Umgebung gehören die Burgruine Brünnles, Mährisch Schönberg, Müglitz und Schloss Groß Ullersdorf. Auch das Altvatergebirge ist von Hohenstadt aus gut erreichbar. Familien finden im Freizeitareal Bozeňov zusätzliche Sport- und Erholungsmöglichkeiten.

Anreise und Aufenthalt

Der Bahnhof Hohenstadt in Mähren ist ein wichtiger regionaler Eisenbahnknoten und bietet Verbindungen in Richtung Olmütz, Prag, Mährisch Schönberg und Altvatergebirge. Für das Stadtzentrum, das Museum und den Welzl-Lehrpfad reicht meist ein halber bis ein ganzer Tag. Mit Wanderungen oder Ausflügen eignet sich Hohenstadt auch für einen Aufenthalt von zwei Tagen.


Sehenswürdigkeiten und historische Stadtmitte

  • Masarykplatz (Masarykovo náměstí)
  • Schloss Hohenstadt (Zámek Zábřeh)
  • Haus unter den Lauben (Dům Pod Podloubím)
  • Mariensäule am Masarykplatz
  • Schlossteich Oborník

Geschichte, Persönlichkeiten und Museen

  • Geschichte von Hohenstadt
  • Museum Hohenstadt
  • Jan „Eskimo“ Welzl
  • Welzl-Ausstellung
  • Tunkl von Brünnles und Hohenstadt

Kirchen und historische Architektur

  • Bartholomäuskirche (Kostel svatého Bartoloměje)
  • Pfarrmuseum Hohenstadt
  • Barbarakirche (Kostel svaté Barbory)
  • Evangelische Christuskirche
  • Tunkl-Hof (Tunklův dvorec)

Natur, Wandern und Radfahren

  • Welzl-Lehrpfad (Welzlova naučná stezka)
  • Tal der Mährischen Sasau (Údolí Moravské Sázavy)
  • Aussichtspunkt Humenec (Vyhlídka Humenec)
  • Stausee Nemile (Vodní nádrž Nemilka)
  • Hei.Nice Trails bei Hněvkov

Ausflugsziele rund um Hohenstadt

  • Burgruine Brünnles (Hrad Brníčko)
  • Schloss Skalitz (Zámek Skalička)
  • Freizeitareal Bozeňov
  • Hochstein (Hoštejn)
  • Mährisch Schönberg (Šumperk)

Aufenthalt und Reiseplanung

  • Stadtrundgang durch Hohenstadt
  • Anreise nach Hohenstadt
  • Bahnhof Hohenstadt in Mähren (Zábřeh na Moravě)
  • Radfahren rund um Hohenstadt
  • Hohenstadt mit Kindern

Hohenstadt entdecken: Lerne die Stadt kennen

Hohenstadt (Zábřeh) liegt im Norden Mährens, dort, wo die fruchtbare Hanna-Ebene allmählich in die hügelige Landschaft vor dem Altvatergebirge übergeht. Die Stadt gehört zum Olmützer Kreis und befindet sich an der Mährischen Sasau (Moravská Sázava). Durch ihre Lage zwischen Mährisch Schönberg (Šumperk), Müglitz (Mohelnice) und dem Altvatergebirge eignet sie sich sowohl für einen ruhigen Stadtbesuch als auch als Ausgangspunkt für Wanderungen, Radtouren und Ausflüge.

Hohenstadt gehört nicht zu den großen touristischen Zentren Tschechiens. Gerade darin liegt jedoch ein Teil seines Reizes. Die Stadt verbindet einen überschaubaren historischen Mittelpunkt mit regionaler Geschichte, kleinen Museen, Kirchen und einer waldreichen Umgebung. Besucher begegnen hier einem eher alltäglichen, wenig inszenierten Mähren abseits der bekannten Städtereiseziele.

Eine Stadt am Übergang zwischen Hanna und Altvatergebirge

Das Zentrum Hohenstadts liegt etwas abseits des heutigen Bahnhofs. Zwischen beiden Bereichen erstrecken sich Wohnviertel, Grünanlagen und Wege, die an die historische Entwicklung der Stadt erinnern. Die Mährische Sasau fließt durch das Stadtgebiet und spielte bereits bei der Entstehung der mittelalterlichen Siedlung eine wichtige Rolle.

Die Lage am Übergang zwischen Ebene und Bergland macht Hohenstadt landschaftlich abwechslungsreich. In Richtung Süden öffnet sich das Land zur Hanna, während nördlich und westlich die bewaldeten Höhen des Hohenstädter und Hannsdorfer Berglandes beginnen. Bei klarer Sicht reicht der Blick von erhöhten Punkten bis zu den Bergen des Altvatergebirges.

Von der mittelalterlichen Siedlung zur mährischen Stadt

Die erste schriftliche Erwähnung Hohenstadts stammt aus dem Jahr 1254. Die ursprüngliche Siedlung entstand am linken Ufer der Mährischen Sasau und sollte vermutlich eine Furt über den Fluss schützen. Bereits 1278 wurde Hohenstadt als Stadt bezeichnet.

Zu den bedeutendsten Besitzern gehörten die Herren von Krawarn und später die Tunkl von Brünnles (Tunklové z Brníčka). Unter den Tunkl entwickelte sich Hohenstadt im 15. Jahrhundert zum Mittelpunkt eines umfangreichen Herrschaftsgebietes. Die Familie ließ die Befestigung ausbauen und legte in der Umgebung zahlreiche Fischteiche an. Von diesen ist heute vor allem der Schlossteich Oborník erhalten.

Nach mehreren Besitzerwechseln gelangte die Herrschaft im 17. Jahrhundert an die Familie Liechtenstein. Einen erneuten wirtschaftlichen Aufschwung brachte im 19. Jahrhundert der Ausbau des Eisenbahnnetzes. Der Bahnhof entwickelte sich zu einem wichtigen Verkehrsknoten zwischen Olmütz, Prag, Mährisch Schönberg und dem nördlichen Mähren.

Der Masarykplatz als historischer Mittelpunkt

Der Masarykplatz (Masarykovo náměstí) bildet das historische Zentrum Hohenstadts. Obwohl die Stadt keine vollständig erhaltene mittelalterliche Altstadt besitzt, vermittelt der Platz mit seinen Bürgerhäusern, dem Schloss und der Bartholomäuskirche einen guten Eindruck von ihrer historischen Bedeutung.

Zu den Schmuckelementen des Platzes gehören eine barocke Mariensäule und ein steinerner Brunnen. Die unterschiedlichen Baustile der umliegenden Häuser zeigen, wie sich das Zentrum im Laufe der Jahrhunderte verändert hat. Der Platz ist ein geeigneter Ausgangspunkt für einen Rundgang zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

Schloss Hohenstadt

Das Schloss Hohenstadt (Zámek Zábřeh) steht oberhalb des Masarykplatzes an der Stelle einer mittelalterlichen Burg beziehungsweise Festung. Die ursprüngliche Anlage wurde im 16. Jahrhundert zu einem Renaissanceschloss umgebaut und später mehrfach verändert.

Heute dient das Schloss als Sitz der Stadtverwaltung. Die Innenräume sind deshalb kein klassisches Schlossmuseum, doch das Gebäude prägt gemeinsam mit der Bartholomäuskirche die Silhouette des historischen Zentrums. Vor dem Schloss befindet sich ein Veranstaltungsbereich, der für Konzerte, Märkte und städtische Feste genutzt wird.

Die Bartholomäuskirche und das Pfarrmuseum

Die Kirche des heiligen Bartholomäus (Kostel svatého Bartoloměje) gehört zu den wichtigsten Sakralbauten Hohenstadts. Ihre Geschichte ist eng mit der Entwicklung der Stadt verbunden. Bereits im Mittelalter befand sich an dieser Stelle ein Gotteshaus. Die heutige Kirche entstand in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und prägt mit ihrem Turm den Masarykplatz.

Im Kirchturm befindet sich ein kleines Pfarrmuseum. Seine Sammlung umfasst religiöse Gegenstände, historische Glocken, Münzen und weitere Zeugnisse des kirchlichen Lebens. Da Kirche, Turm und Museum nicht jederzeit frei zugänglich sind, sollte eine Besichtigung vorab mit dem Touristischen Informationszentrum oder der Pfarrei abgestimmt werden.

Das Haus unter den Lauben

Zu den auffälligsten historischen Gebäuden Hohenstadts zählt das Haus unter den Lauben (Dům Pod Podloubím). Das Bürgerhaus besitzt gotische Keller, einen Laubengang und einen kleinen Renaissanceturm. Bereits seit Jahrhunderten gehörte es bedeutenden Einwohnern der Stadt.

Heute befindet sich in dem Gebäude das Museum Hohenstadt. Die Ausstellungen beschäftigen sich mit der Geschichte der Stadt und ihrer Umgebung sowie mit dem früheren Alltagsleben der Einwohner. Zu den Sammlungsbeständen gehören volkskundliche Objekte, Hinterglasbilder, Weihnachtskrippen und historische Holzplastiken.

Das Museum ist besonders für Besucher interessant, die Hohenstadt nicht nur als Zwischenstopp betrachten, sondern mehr über die Entwicklung der Region erfahren möchten.

Jan „Eskimo“ Welzl – der berühmteste Sohn der Stadt

Die bekannteste Persönlichkeit Hohenstadts ist der Abenteurer, Reisende und Polarforscher Jan „Eskimo“ Welzl. Er wurde 1868 in der Stadt geboren, erlernte zunächst das Schlosserhandwerk und verließ später seine Heimat. Seine Reisen führten ihn durch Sibirien bis in die arktischen Gebiete Nordamerikas.

Welzl verbrachte viele Jahre unter Goldsuchern, Walfängern und Bewohnern des hohen Nordens. Seine später veröffentlichten Erzählungen machten ihn in der Tschechoslowakei bekannt. Dabei vermischen sich tatsächliche Erlebnisse, mündliche Überlieferung und fantasievolle Ausschmückungen zu einer ungewöhnlichen Lebensgeschichte.

Das Museum Hohenstadt besitzt eine umfangreiche Ausstellung über Jan Welzl. Interaktive Elemente, Modelle, Dokumente und audiovisuelle Beiträge vermitteln seine Reisen, Erfindungsversuche und Abenteuer. Die heutige, erweiterte Ausstellung wurde 2020 eröffnet.

Auch außerhalb des Museums begegnet dir Welzl an verschiedenen Stellen. Vor dem Bahnhof steht eine Statue des Abenteurers, und ein nach ihm benannter Lehrpfad führt durch die Stadt.

Auf dem Welzl-Lehrpfad durch Hohenstadt

Der Welzl-Lehrpfad (Welzlova naučná stezka) beginnt am Bahnhof Hohenstadt in Mähren (Zábřeh na Moravě). Von dort führt er in Richtung Stadtzentrum und verbindet mehrere bedeutende Orte miteinander.

Zu den Stationen gehören die Welzl-Statue, Grünanlagen, Kirchen, das Schloss, der Masarykplatz und das Haus unter den Lauben. Der Weg eignet sich deshalb gut für Besucher, die mit dem Zug anreisen und die Stadt ohne festen Besichtigungsplan kennenlernen möchten.

Der Stadtrundgang lässt sich je nach Interesse verlängern. Weitere Wege führen entlang der Mährischen Sasau oder in die höher gelegenen Außenbereiche der Stadt.

Die Barbarakirche und weitere Sakralbauten

Die Kirche der heiligen Barbara (Kostel svaté Barbory) befindet sich auf dem Gelände des früheren Friedhofs. Ihre Ursprünge reichen bis ins späte Mittelalter zurück. Die Kirche ist auch mit Johann Amos Comenius verbunden, der hier Magdalena Vizovská heiratete.

Heute dient die restaurierte Barbarakirche neben kirchlichen Zwecken auch als Ort für kleinere Konzerte und kulturelle Veranstaltungen. Durch ihre etwas ruhigere Lage bildet sie einen Kontrast zum belebteren Masarykplatz.

Zu den weiteren Sakralbauten gehört die evangelische Christuskirche. Gemeinsam mit kleinen Kapellen, Kreuzen und Heiligenfiguren erinnert sie an die religiöse Vielfalt und Geschichte der Stadt.

Eisenbahngeschichte und Bahnhof

Die Eisenbahn besitzt für Hohenstadt eine besondere Bedeutung. Mit dem Bau der wichtigen Bahnverbindung zwischen Olmütz und Prag begann im 19. Jahrhundert eine neue Entwicklungsphase. Später kamen Strecken in Richtung Mährisch Schönberg und in das Altvatergebirge hinzu.

Der Bahnhof Hohenstadt in Mähren liegt außerhalb des historischen Stadtkerns. Durch seine Lage an einer bedeutenden Bahnstrecke ist die Stadt jedoch gut erreichbar und eignet sich als Ausgangspunkt für Ausflüge ohne Auto.

In Bahnhofsnähe erinnern die Welzl-Statue und kleinere eisenbahngeschichtliche Objekte an zwei Themen, die eng mit Hohenstadt verbunden sind: Reisen und Verkehr.

Spaziergänge, Natur und Aussichtspunkte

Wer nach dem Stadtrundgang noch Zeit hat, findet rund um Hohenstadt mehrere Spazier- und Wanderwege. Besonders reizvoll ist das Tal der Mährischen Sasau. Die Wege folgen abschnittsweise dem Fluss und führen durch Wälder, kleine Siedlungen und eine ruhige Kulturlandschaft.

Ein beliebtes Ziel oberhalb der Stadt ist der Aussichtspunkt Humenec (Vyhlídka Humenec). Von dort öffnet sich der Blick über Hohenstadt, das Hohenstädter Bergland, das Hannsdorfer Bergland und bei günstiger Sicht bis zum Altvatergebirge. Eine markierte Wanderroute verbindet den Aussichtspunkt mit weiteren Wegen und dem örtlichen Bikepark.

Weitere Spaziermöglichkeiten führen zum Stausee Nemile (Vodní nádrž Nemilka), durch das Rosental oder zu den Ortsteilen entlang der Mährischen Sasau.

Radfahren rund um Hohenstadt

Die Umgebung eignet sich gut für Radtouren. Ruhige Nebenstraßen, ausgeschilderte Routen und Waldwege verbinden die Stadt mit den umliegenden Dörfern, Burgruinen und Erholungsgebieten.

Durch Hohenstadt verläuft außerdem eine überregionale Radverbindung, die das nördliche Mähren mit der Hanna-Ebene verbindet. Mountainbiker finden an der Hejnice bei Hněvkov die Hei.Nice Trails. Die naturnah angelegten Strecken richten sich an sportlichere Radfahrer und ergänzen die klassischen Radrouten.

Im Ortsteil Skalitz (Skalička) befinden sich weitere Freizeit- und Sportanlagen. Dort steht auch das Schloss Skalitz (Zámek Skalička), ein kleiner barock-klassizistischer Bau inmitten eines Parks. Das Schloss wird für Ausstellungen, Konzerte und gesellschaftliche Veranstaltungen genutzt.

Ausflüge in die Umgebung

Hohenstadt eignet sich gut als Ausgangspunkt für Ausflüge in das nördliche Mähren. Zu den nächstgelegenen Zielen gehört die Burgruine Brünnles (Hrad Brníčko). Von den erhaltenen Mauerresten reicht der Blick über die umliegende Hügellandschaft.

Auch Mährisch Schönberg (Šumperk) mit seinem historischen Zentrum, Müglitz (Mohelnice), der Kurort Blauda (Bludov) und Schloss Groß Ullersdorf (Zámek Velké Losiny) sind von Hohenstadt aus gut erreichbar.

Familien können einen Besuch mit dem Freizeitareal Bozeňov bei Niederbuseln (Dolní Bušínov) verbinden. Wanderer finden rund um Hochstein (Hoštejn) und im Tal der Mährischen Sasau weitere Tourenmöglichkeiten. Für längere Tagesausflüge bieten sich außerdem Burg Busau (Hrad Bouzov) und die Wandergebiete des Altvatergebirges an.

Für wen lohnt sich ein Besuch?

Hohenstadt eignet sich vor allem für Reisende, die kleinere mährische Städte abseits der bekannten Touristenrouten kennenlernen möchten. Besonders interessant ist die Stadt für Freunde regionaler Geschichte, Eisenbahnreisende, Wanderer und Radfahrer.

Für das historische Zentrum, das Museum und den Welzl-Lehrpfad solltest du etwa einen halben bis einen ganzen Tag einplanen. Mit einer Wanderung, einer Radtour oder einem Ausflug zur Burgruine Brünnles bietet sich auch ein Aufenthalt von zwei Tagen an.

Hohenstadt ist kein Ort spektakulärer Einzelbauwerke. Die Stadt überzeugt vielmehr durch ihre ruhige Atmosphäre, die ungewöhnliche Geschichte Jan Welzls und die Verbindung zwischen mährischer Kleinstadt, Flusslandschaft und dem nahen Altvatergebirge.

Kurzinfos

  • Deutscher Name: Hohenstadt
  • Tschechischer Name: Zábřeh
  • Historische Bezeichnung: Hohenstadt an der March
  • Region: Olmützer Kreis (Olomoucký kraj)
  • Bezirk: Mährisch Schönberg (Šumperk)
  • Erste schriftliche Erwähnung: 1254
  • Fluss: Mährische Sasau (Moravská Sázava)
  • Historisches Zentrum: Masarykplatz (Masarykovo náměstí)
  • Prägendes Bauwerk: Bartholomäuskirche (Kostel svatého Bartoloměje)
  • Wichtigstes Museum: Museum Hohenstadt im Haus unter den Lauben
  • Bekannteste Persönlichkeit: Jan „Eskimo“ Welzl
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: Ein halber bis ein ganzer Tag, mit Ausflügen bis zu zwei Tage
  • Geeignet für: Geschichtsinteressierte, Bahnreisende, Wanderer, Radfahrer und Individualreisende
  • Nahe Ausflugsziele: Burgruine Brünnles, Mährisch Schönberg, Müglitz, Schloss Groß Ullersdorf und Altvatergebirge