Die St.-Peter-und-Paul-Kathedrale (Katedrála svatého Petra a Pavla) gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Brünn. Mit ihren beiden schlanken Türmen erhebt sie sich weithin sichtbar über der südlichen Altstadt und prägt gemeinsam mit der Burg Spielberg (Hrad Špilberk) die Silhouette der mährischen Metropole.
Die Kathedrale steht auf dem Petersberg, der in Brünn meistens einfach Petrov genannt wird. Durch die erhöhte Lage ist das Gotteshaus bereits vom Hauptbahnhof und von zahlreichen Straßen der Innenstadt aus zu erkennen. Rund um die Kirche erwarten dich historische Gebäude, ruhige Plätze und die unmittelbar angrenzenden Denisgärten mit schönen Ausblicken über die Stadt.
Hinter der neugotischen Fassade verbirgt sich eine lange und vielschichtige Baugeschichte. Romanische Ursprünge, gotische Erweiterungen, barocke Innenräume und die erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts vollendeten Türme machen die Kathedrale zu einem der interessantesten Sakralbauten Brünns.

Wahrzeichen über der Brünner Altstadt
Die Lage auf dem Petersberg macht die St.-Peter-und-Paul-Kathedrale zu einem natürlichen Orientierungspunkt. Von vielen Stellen der Innenstadt führen die Blicke hinauf zu den beiden Türmen, die hoch über den Dächern der Altstadt aufragen.
Besonders eindrucksvoll erscheint die Kathedrale vom Bereich rund um den Brünner Hauptbahnhof. Von dort ist gut zu erkennen, wie sich der Petersberg über dem südlichen Rand des historischen Zentrums erhebt. Auch vom Krautmarkt (Zelný trh), von den Denisgärten und von den höher gelegenen Bereichen der Stadt gehört die Doppelturmfassade zu den bestimmenden Motiven.
Die Kathedrale ist daher nicht nur ein religiöses Zentrum, sondern zugleich eines der wichtigsten architektonischen Symbole Brünns. Ihre Silhouette ist so eng mit der Stadt verbunden, dass sie auch auf der tschechischen Zehn-Kronen-Münze dargestellt wird.

Die Ursprünge der Kirche auf dem Petersberg
Die Geschichte des Kirchenstandorts reicht bis in das Mittelalter zurück. Vermutlich entstand auf dem Petersberg bereits in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts ein kleiner romanischer Sakralbau. Möglicherweise handelte es sich zunächst um eine Kapelle, die zu einer befestigten Anlage oder einem herrschaftlichen Hof gehörte.
Im Laufe des 13. Jahrhunderts wurde die ursprüngliche Kirche erweitert. Unter dem heutigen Kirchenboden wurden später Reste romanischer und gotischer Mauern entdeckt. Sie belegen, dass sich das Gotteshaus über mehrere Jahrhunderte hinweg aus unterschiedlichen Bauphasen entwickelte.
Im Jahr 1296 wurde bei der Kirche ein Kollegiatkapitel gegründet. Ursprünglich war das Gotteshaus wahrscheinlich nur dem Apostel Petrus geweiht. Die gemeinsame Widmung an die Apostel Petrus und Paulus ist spätestens seit dem 14. Jahrhundert belegt.
Vom mittelalterlichen Gotteshaus zur bedeutenden Stadtkirche
Während des Spätmittelalters erhielt die Kirche eine stärker gotisch geprägte Gestalt. Nach den Hussitenkriegen wurde das Gebäude im 15. Jahrhundert umfangreich verändert. Das Presbyterium wurde verlängert, zusätzliche Kapellen entstanden und die Kirche erhielt eine repräsentativere Form.
Von diesen mittelalterlichen Bauphasen sind heute nur noch einzelne Teile unmittelbar erkennbar. Viele ältere Strukturen wurden durch spätere Umbauten überformt oder in den heutigen Bau integriert. Gerade diese Verbindung unterschiedlicher Epochen macht die Kathedrale architektonisch besonders interessant.
An der Nordseite des Gotteshauses befindet sich mit der sogenannten Kapistrán-Kanzel ein bemerkenswertes spätgotisches Element. Die steinerne Außenkanzel entstand vermutlich um 1500. Ihr Name erinnert an den Franziskanermönch Johannes Capistranus, der im 15. Jahrhundert als Prediger in Mitteleuropa tätig war.
Schäden während der schwedischen Belagerung
Eine entscheidende Rolle in der Geschichte der Kathedrale spielten die schwedischen Belagerungen Brünns während des Dreißigjährigen Krieges. Besonders während der Belagerungen von 1643 und 1645 wurden der Petersberg und die dortige Kirche schwer beschädigt.
Nach dem Ende der Kämpfe begann eine längere Phase der Wiederherstellung. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts und erneut im 18. Jahrhundert wurde die Kirche im Stil des Barocks umgebaut. Aus dieser Zeit stammt ein großer Teil der heutigen Innenraumwirkung.
Obwohl das Äußere auf den ersten Blick wie eine mittelalterliche gotische Kathedrale erscheint, wird der Innenraum daher überwiegend von barocken Formen bestimmt. Säulen, Altäre, Skulpturen und dekorative Elemente verleihen dem Kirchenraum eine feierliche, zugleich aber vergleichsweise helle Atmosphäre.
Seit 1777 die Kathedrale des Bistums Brünn
Im Jahr 1777 wurde das Bistum Brünn gegründet. Die Kirche St. Peter und Paul wurde daraufhin zur Kathedrale und zum offiziellen Sitz des Brünner Bischofs erhoben.
Der Begriff Kathedrale leitet sich von der Kathedra ab, dem Sitz des Bischofs. Er bezeichnet daher nicht in erster Linie die Größe oder den Baustil einer Kirche, sondern ihre kirchliche Funktion. Seit der Gründung des Bistums ist St. Peter und Paul das wichtigste katholische Gotteshaus Brünns.
Bis heute finden in der Kathedrale bedeutende Gottesdienste, kirchliche Feiern, Weihen und weitere Veranstaltungen des Bistums statt. Gleichzeitig dient sie als Pfarrkirche und wird regelmäßig für Gottesdienste genutzt.
Die neugotische Doppelturmfassade
Die heute weithin sichtbare Silhouette entstand erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Zwischen 1904 und 1908 wurde die Westfassade nach Plänen des Wiener Architekten August Kirstein neugestaltet.
In dieser Bauphase entstanden die beiden schlanken neugotischen Türme, die heute als charakteristischstes Merkmal der Kathedrale gelten. Spitzbögen, Fialen, Maßwerk und weitere gotisierende Schmuckelemente sollten an die mittelalterliche Tradition des Gotteshauses anknüpfen.
Die Türme wirken dadurch deutlich älter, als sie tatsächlich sind. Während die Geschichte des Kirchenstandorts bis in die Romanik zurückreicht, sind die dominierenden Turmspitzen erst etwas mehr als ein Jahrhundert alt.
Die Kathedrale lässt sich deshalb nicht eindeutig einem einzigen Baustil zuordnen. Sie verbindet romanische Fundamente, gotische Bauteile, einen überwiegend barocken Innenraum und eine neugotische Außenfassade zu einem vielschichtigen Gesamtbild.
Der barock geprägte Innenraum
Beim Betreten der Kathedrale verändert sich der architektonische Eindruck. Die streng aufragende neugotische Fassade lässt einen überwiegend gotischen Kirchenraum erwarten. Im Inneren begegnen dir jedoch vor allem barocke Formen.
Das lange Kirchenschiff führt zum deutlich abgesetzten Presbyterium. Altäre, Skulpturen, Gemälde und dekorative Elemente stammen aus unterschiedlichen Jahrhunderten. Dadurch wirkt die Ausstattung nicht vollkommen einheitlich, sondern erzählt die wechselvolle Geschichte des Bauwerks.
Zu den bemerkenswerten historischen Ausstattungsstücken gehört ein barockes Taufbecken aus dem Jahr 1656. Auch der Tabernakel in der Marienkapelle stammt aus dem 17. Jahrhundert.
Der neugotische Hauptaltar wurde im Jahr 1891 geschaffen. Er entstand damit noch vor der Vollendung der heutigen Turmfassade und gehört zu den Veränderungen, mit denen die Kirche im 19. und frühen 20. Jahrhundert erneut stärker an mittelalterliche Formen angenähert wurde.
Kapellen, Kunstwerke und Grabdenkmäler
In den Seitenbereichen der Kathedrale befinden sich mehrere Kapellen und kunsthistorisch interessante Ausstattungsstücke. Dazu gehören historische Grabplatten, Grabdenkmäler und religiöse Skulpturen aus verschiedenen Epochen.
Besondere Aufmerksamkeit verdient eine mittelalterliche Pietà, die Maria mit dem vom Kreuz abgenommenen Christus darstellt. Solche Andachtsbilder gehörten im Mittelalter zu den wichtigsten Darstellungen des Leidens Christi.
In der Kapelle Mariä Verkündigung befindet sich außerdem ein wertvoller Renaissancealtar. Er ergänzt die romanischen, gotischen, barocken und neugotischen Elemente um eine weitere kunsthistorische Epoche.
Eine moderne Ergänzung ist die Anbetungskapelle des Leibes Christi. Sie wurde im Jahr 2005 eröffnet und vom mährischen Bildhauer und Goldschmied Otmar Oliva gestaltet. Ihre zeitgenössische Formensprache bildet einen bewussten Kontrast zur historischen Ausstattung der Kathedrale.
Die Krypta unter der Kathedrale
Unter dem Kirchenboden befinden sich Reste älterer Bauphasen. Bei archäologischen Untersuchungen zu Beginn der 1990er-Jahre wurden romanische und gotische Mauern freigelegt.
Die anschließend gestaltete Krypta bezieht diese historischen Bauteile ein. Dadurch kannst du einen Eindruck davon gewinnen, wie sich das Gotteshaus im Laufe der Jahrhunderte entwickelte. Die unterirdischen Räume machen sichtbar, dass die heutige Kathedrale auf mehreren älteren Kirchenbauten und Umbauphasen beruht.
Die Krypta wird zeitweise auch für Ausstellungen genutzt. Sie ist jedoch nicht immer unabhängig zugänglich. Vor deinem Besuch solltest du deshalb prüfen, ob sie geöffnet ist oder im Rahmen einer Ausstellung beziehungsweise Führung besichtigt werden kann.
Die Schatzkammer der Kathedrale
Zur Kathedrale gehört eine Schatzkammer mit liturgischen Gegenständen aus den kirchlichen Sammlungen. Dort werden unter anderem Kelche, Monstranzen, Messgewänder und weitere Gegenstände präsentiert, die bei Gottesdiensten und kirchlichen Zeremonien verwendet wurden.
Die Ausstellung vermittelt einen Einblick in die religiöse Kunst und die handwerkliche Gestaltung sakraler Objekte. Viele der Stücke bestehen aus wertvollen Materialien und wurden aufwendig verziert.
Der Besuch der Schatzkammer lässt sich häufig mit dem Aufstieg in die Türme verbinden. Da Zugänge und Besuchsbedingungen variieren können, empfiehlt sich vorab ein Blick auf die aktuellen Informationen der Kathedrale oder des Brünner Bistums.
Aufstieg in die Türme
Die Türme der Kathedrale gehören zu den besonderen Besuchszielen auf dem Petersberg. Der Aufstieg führt über Treppen in die oberen Bereiche des Bauwerks.
Von den Aussichtspunkten eröffnen sich unterschiedliche Blicke über Brünn. Auf der nördlichen Seite liegt die historische Innenstadt mit ihren Kirchen, Plätzen und dicht bebauten Straßenzügen. In südlicher Richtung reicht der Blick über die tiefer gelegenen Stadtteile und die Umgebung Brünns.
Bei klarer Sicht können am Horizont auch weiter entfernte Landschaften Südmährens zu erkennen sein. Besonders die Aussicht in Richtung der Pollauer Berge (Pálava) verdeutlicht die Lage Brünns zwischen dem mährischen Binnenland und den Weinregionen des Südens.
Der Turmaufstieg eignet sich vor allem für dich, wenn du Brünn aus einer erhöhten Perspektive erleben möchtest. Gleichzeitig kannst du von oben gut erkennen, wie kompakt die historische Innenstadt angelegt ist.
Warum die Glocken schon um 11 Uhr läuten
Eine der bekanntesten Brünner Traditionen ist das vorgezogene Mittagsläuten der Kathedrale. Die Glocken verkünden bereits um 11 Uhr symbolisch den Mittag.
Der Brauch erinnert an die schwedische Belagerung Brünns im Jahr 1645. Einer bekannten Legende zufolge wollte der schwedische Heerführer Lennart Torstensson die Belagerung beenden, falls die Stadt bis zum Mittag nicht eingenommen worden wäre.
Die Verteidiger sollen davon erfahren und die Mittagsglocken bereits um 11 Uhr geläutet haben. Die Schweden hätten das Läuten für das vereinbarte Zeichen gehalten und sich anschließend zurückgezogen.
Historisch belegt sind die erfolgreiche Verteidigung Brünns und der spätere Abzug der schwedischen Truppen. Ob das vorgezogene Glockenläuten tatsächlich den Ausschlag gab, lässt sich dagegen nicht sicher nachweisen. Die Geschichte gehört dennoch zu den bekanntesten Legenden der Stadt und wird bis heute durch das tägliche Läuten lebendig gehalten.
Die Kathedrale auf der Zehn-Kronen-Münze
Die Bedeutung der Kathedrale für Brünn zeigt sich auch auf der tschechischen Zehn-Kronen-Münze. Auf ihrer Rückseite ist die Silhouette des Petersbergs mit den beiden Türmen dargestellt.
Dadurch tragen Millionen Menschen eines der bekanntesten Brünner Wahrzeichen täglich bei sich. Die Münze eignet sich bei einem Besuch zugleich als direkter Vergleich zwischen der stilisierten Darstellung und dem echten Blick auf die Kathedrale.
Besonders gut lässt sich das Motiv von tiefer gelegenen Standorten südlich oder südöstlich des Petersbergs wiedererkennen. Dort erscheinen die Türme ähnlich dominant über dem Stadtbild wie auf der Münze.
Die Denisgärten rund um den Petersberg
Direkt unterhalb der Kathedrale liegen die Denisgärten (Denisovy sady). Die terrassenartig angelegte Grünanlage gehört zu den ältesten öffentlichen Parks in Mähren.
Von den Wegen und Aussichtsterrassen öffnen sich Blicke über den südlichen Teil Brünns. Zwischen Bäumen, Mauern und historischen Denkmälern findest du ruhige Plätze, die sich gut für eine Pause während eines Altstadtrundgangs eignen.
Die Verbindung aus Kathedrale, Petersberg und Denisgärten macht diesen Teil Brünns besonders abwechslungsreich. Innerhalb weniger Minuten wechselst du von einem monumentalen Kirchenraum zu Aussichtspunkten und grünen Parkanlagen.
Am Abend bietet sich die Umgebung für einen Spaziergang an. Die beleuchteten Türme sind dann von vielen Teilen der Innenstadt aus sichtbar und unterstreichen die markante Lage der Kathedrale.
Fotografieren rund um die Kathedrale
Zu den beliebtesten Perspektiven gehört der Blick aus Richtung Hauptbahnhof und südlicher Innenstadt. Von dort erscheinen die beiden Türme besonders deutlich über den umliegenden Häusern.
Auch von den Denisgärten, vom Krautmarkt und von den Straßen rund um den Petersberg ergeben sich interessante Ansichten. Durch die enge historische Bebauung kannst du die Kathedrale häufig nur abschnittsweise sehen, bevor sich plötzlich ein freier Blick auf die Fassade oder die Türme öffnet.
Für Detailaufnahmen eignen sich die neugotischen Schmuckelemente der Westfassade, die steinerne Kapistrán-Kanzel und die Portale. Im Innenraum solltest du auf Gottesdienste, betende Besucher und mögliche Einschränkungen beim Fotografieren Rücksicht nehmen.
Ein aktives Gotteshaus
Die St.-Peter-und-Paul-Kathedrale ist keine reine Sehenswürdigkeit. Sie dient weiterhin als Bischofs- und Pfarrkirche und ist ein wichtiger Ort des religiösen Lebens in Brünn.
Regelmäßig finden Gottesdienste, Hochzeiten, kirchliche Feiern und Konzerte statt. Während liturgischer Veranstaltungen kann die Besichtigung eingeschränkt sein. Manche Bereiche werden dann geschlossen oder stehen ausschließlich den Gottesdienstbesuchern zur Verfügung.
Auch außerhalb der Gottesdienste solltest du dich im Kirchenraum ruhig und respektvoll verhalten. Gespräche, Telefonate und auffälliges Fotografieren sind besonders während persönlicher Gebete oder kirchlicher Feiern unangebracht.
Wie viel Zeit solltest du einplanen?
Für einen kurzen Rundgang durch den frei zugänglichen Kirchenraum reichen meist etwa 20 bis 30 Minuten. Dabei kannst du das Kirchenschiff, die wichtigsten Altäre und mehrere Kapellen betrachten.
Möchtest du zusätzlich die Türme, die Schatzkammer oder eine Ausstellung in der Krypta besuchen, solltest du ungefähr 60 bis 90 Minuten einplanen. Hinzu kommt Zeit für einen Spaziergang durch die Denisgärten und zu den Aussichtspunkten rund um den Petersberg.
Da die Kathedrale zentral liegt, lässt sie sich problemlos in einen längeren Rundgang durch die Brünner Altstadt integrieren.
Tipps für deinen Besuch
Die Kathedrale wird als aktives Gotteshaus genutzt. Besichtigungen können deshalb während Gottesdiensten, Hochzeiten, Beerdigungen oder Konzerten eingeschränkt sein. Aktuelle Öffnungszeiten und Hinweise zu zugänglichen Bereichen solltest du vor deinem Besuch kontrollieren.
Für den Turmaufstieg sind feste Schuhe sinnvoll. Die Treppen können schmal und steil sein und sind nicht für jeden Besucher gleichermaßen geeignet.
Die Wege zum Petersberg führen teilweise bergauf. Von der Altstadt erreichst du die Kathedrale über mehrere Gassen und Treppen. Ein besonders schöner Rundgang führt vom Krautmarkt hinauf zur Kathedrale und anschließend durch die Denisgärten zurück in Richtung Innenstadt.
Das tägliche Läuten um 11 Uhr ist ein guter Zeitpunkt für einen Besuch. Du kannst die bekannte Brünner Tradition direkt erleben und sie anschließend mit der Geschichte der schwedischen Belagerung verbinden.
Sehenswürdigkeiten in der Umgebung
Nur wenige Gehminuten von der Kathedrale entfernt liegt der Krautmarkt, einer der ältesten und lebendigsten Plätze Brünns. Unter dem Platz kannst du das Labyrinth unter dem Krautmarkt besichtigen.
Ebenfalls in der Nähe befinden sich die Kapuzinerkirche mit der Kapuzinergruft, das Diözesanmuseum und das Alte Rathaus. Über die Gassen der Altstadt erreichst du außerdem den Freiheitsplatz und weitere zentrale Sehenswürdigkeiten.
Die Burg Spielberg liegt etwas weiter westlich, ist vom Petersberg aus jedoch gut zu erkennen. Beide Wahrzeichen lassen sich innerhalb eines längeren Stadtrundgangs miteinander verbinden.
Kurzinfos
- Deutscher Name: St.-Peter-und-Paul-Kathedrale
- Tschechischer Name: Katedrála svatého Petra a Pavla
- Gebräuchliche Bezeichnung: Petrov
- Ort: Brünn (Brno)
- Standort: Petersberg am südlichen Rand der Brünner Altstadt
- Konfession: römisch-katholisch
- Kirchliche Funktion: Kathedrale und Sitz des Bischofs von Brünn
- Patrone: die Apostel Petrus und Paulus
- Ursprünge: romanischer Kirchenbau aus dem 12. Jahrhundert
- Erhebung zur Kathedrale: 1777
- Architekturstile: Romanik, Gotik, Barock und Neugotik
- Heutige Türme: erbaut zwischen 1904 und 1908
- Architekt der neugotischen Fassade: August Kirstein
- Besonderheit: tägliches symbolisches Mittagsläuten um 11 Uhr
- Bekanntes Motiv: Darstellung auf der tschechischen Zehn-Kronen-Münze
- Besichtigungsbereiche: Kirchenraum, Türme, Schatzkammer und zeitweise Krypta
- Empfohlene Aufenthaltsdauer: etwa 30 Minuten, mit Türmen und Ausstellungen etwa 60 bis 90 Minuten
- Geeignet für: Erstbesucher, Architekturinteressierte, Geschichtsinteressierte, Kirchenliebhaber und Fotografen
- Nahe Sehenswürdigkeiten: Denisgärten, Krautmarkt, Kapuzinergruft, Diözesanmuseum, Altes Rathaus und Labyrinth unter dem Krautmarkt